I Always Wanted To Fly
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B|ackbird
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Kopfschuss

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Eintauchen, Zentimeter für Zentimeter eindringen in das alles umschließende Nichts. Alle Sinne abschalten, die Dunkelheit sehen und die Ruhe hören, das Heben und Senken des Brustkorbs einstellen und schwerelos werden. Man könnte in diesem Moment sterben und es wäre gut so, es wäre sogar richtig so, denn diese Sekunde ist prädestiniert dafür. Nur der nie enden wollende Herzschlag durchbricht die Vollkommenheit dieses Augenblicks.
29.5.06 21:51


Nächstes Projekt:
In einer nächtlichen Aktion einen Maulwurf fangen, ihn meinem Nachbarn in den Garten setzten und in den ersten Hügel eine Fahne mit der Aufschrift „Rache“ platzieren.
Rentner die nichts zu tun haben, außer ihre 5 Quadratmeter Pseudo-Garten jeden Tag anders zu bepflanzen, jeden Samen einzeln zu setzten, morgens um 8 die Heckenschere auszupacken und die Mülleimer auch von innen zu putzen, gehören verboten.
Wenn man morgens schon mit einem Wutanfall aufwacht, kann der Tag nur noch beschissen werden.
26.5.06 13:24


4 Quadratmeter, eine sieben Stunden Schicht, wenig Kundenverkehr, Bravo Hits 53 und eine Laberbacke.
Ich wollte so vieles nicht wissen, dass du als Kind einmal nach vollendetem Geschäft die Toilette fotografiert hast, es dieses Foto immer noch gibt und du es mir nächstes Mal zeigen wirst, welche Gedanken du dir über den Tod machst, du dies früher nicht tatest und dies ein Zeichen deines Erwachsenwerdens sei. Ebenso wollte ich nicht wissen, welche musikalischen Phasen du dein Lebtag durchgemacht hast, welche Paragraphen du auswendig kannst, welche tollen Videos du auf deinem Handy hast und den 3 Stunden Exkurs über deine Freundin mit Kennenlern- bis zur Heiratsantraggeschichte wollte ich auch nicht wissen.
Die einzige Hoffnung ist, dass du mir bald wirklich alles über dich erzählt haben wirst und dann nichts mehr kommen kann.
Ich habe Kopfschmerzen.
18.5.06 23:52


Ich habe auf diesen Anruf gewartet, ich wusste dass er kommt und ich wusste was mich erwartet. Ich habe den Muttertag nicht vergessen, ich habe ihn bewusst ignoriert. Ich moechte dir nichts schenken und ich moechte dir fuer nichts danken. Nicht fuer die Erniedrigungen, die Manipulationen, die Schlaege und vor allem nicht fuer das Zusehen. Deine Gleichgueltigkeit oder war es Genugtuung in deinen Augen, welches so glitzerte, wenn du es beobachtet hast? Bewunderung dafuer , dass er mir so wehtun kann, wie du koerperlich nicht in der Lage zu bist? Die vielen Male in denen du es unterstuetzt hast, wahrscheinlich sogar angezettelt hast, auch wenn du nicht in dem selben Raum warst – du wusstest was passiert, wusstest jedes Mal, welche Konsequenzen ich zu tragen haben. Es war auch dein Wille, nicht wahr?
Und jetzt? Jetzt habe ich die Frechheit, dir nichts zum Muttertag zu schicken … was hast du nur falsch gemacht? Wenn du mich das fragst, erwartest du wirklich eine Antwort? „Wir haben halt keine so gute Beziehung“ dies war nett von mir. Es war erst das zweite Mal, dass ich mich traute dir etwas entgegenzusetzen und dafuer war ich bis eben sogar stolz auf mich. Du sagst, ihr habt nur reagiert und mein Verhalten war der Grund fuer diese Reaktionen, ihr haettet unter mir mehr gelitten als ich es jemals ermessen koennte. Die viel zitierten „anderen“ Familien haetten auch Probleme, aber deren Kinder seien nicht so nachtragend wie ich. Ich muesste vergessen, 95 % davon abhaken und es zu schaetzen wissen das ihr, die geheiligten, trotz allem noch immer so nett zu mir seid. Ich wuerde es schon noch merken, dass ich falsch liege, dass ich der Fehler in diesem System bin.

Ich will nicht mehr der Schuldige sein, nicht derjenige sein, der damals alles falsch machte und dies immer noch tut. Ich will nicht mehr in diesem Zwiespalt stecken.
Liegt es wirklich an mir?
15.5.06 22:04


Nur weil ich gezwungen bin meine Zeit mit euch zu verbringen, heisst dies nicht, dass ich Kontakt mit euch wuensche. Mein Hass macht euch unsichtbar und wenn ihr eure Selbstherrlichkeit nicht so lautstark zur Schau stellen wuerdet, koennte ich euch auch wirklich ignorieren.
9.5.06 08:25


Ueberfordert?
In dem einem Moment noch hinter der Theke stehen, kurz zu blinzeln und in der stabilen Seitenlage aufwachen, waehrend sich ein Rettungssanitaeter an einem austobt.
... die Kuendigung haette ich ohne das erbrechen meines Mageninhalts im Buero der Chefin wohl auch schon in der Tasche gehabt. Aber so war es definitiv interessanter.
28.4.06 10:54


Es war peinlich, es war fremd und es tat mir leid. Deinetwegen.
Mich stoerte die Stille nicht, bekraeftigte sie doch die Gegebenheit, dass wir uns nichts zu sagen haben, ich nicht einen Gedanken mit dir teilen moechte und als deine Themen aufgebraucht waren, war es vorbei. Ich lauschte der Uhr und zaehlte die Sekunden, es kam mir nicht mal so vor, als wuerde die Zeit langsam vergehen, sie verging einfach und es war mir gleichgueltig. Deine Geschichten und unser Schweigen hatten die gleichen Inhalte. Aber es tat mir leid fuer dich, es tat mir leid, dass du Hoffnungen hattest, dass du wirklich denkst ich wuerde Wert auf diesen Kontakt legen, dass du der festen Ueberzeugung bist zwischen uns sei eine menschliche Beziehung.
Ich muesste dir nur Verzeihen, muesste Vergessen, aber selbst wenn ich wollen wuerde, so kann ich mein Verhalten nicht aendern.
Das einzige was blieb war ein Gefuehl des Bedauerns, eine Traurigkeit die alles auszufuellen vermag und uns beiden nicht hilft.
25.4.06 21:17


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